2004: Die Merck Pharma GmbH wird am 1. November 2004 aus dem bisherigen Geschäftsbereich Pharma der Merck KGaA ausgegründet. Die für Deutschland zuständige Ländergesellschaft kann dank ihrer Eigenständigkeit flexibler auf den sich wandelnden Gesundheitsmarkt reagieren.
2003: Das Darmkrebsmedikament Erbitux® erhält seine erste Zulassung in der Schweiz, Mitte 2004 folgen die Länder der Europäischen Union, Island und Norwegen sowie einige Länder Lateinamerikas.
2003/2004: Niaspan®, ein Medikament zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen erhält eine europäische Zulassung und wird u.a. in Deutschland eingeführt.
1999: Für das Alkoholentwöhnungsmittel Campral® erhält Merck den Galenus-von-Pergamon-Preis, mit dem besonders innovative Arzneistoffentwicklungen ausgezeichnet werden.
1991: Mit dem neuen Breitband-Antibiotikum Cephoral® können eine Reihe schwerer Infektionen effektiv behandelt werden.

Arzneimittelproduktion
1986: Der Betablocker Concor® ermöglicht eine differenzierte Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
1966: Merck führt das Breitband-Antibiotikum Refobacin® ein.
1959: Das Diabetes-Medikament Glucophage® kommt in Frankreich auf den Markt.
1953/54: Merck steigt in das Cortisongeschäft ein und bringt 1955 mit Decortin H® ein Corticoid in injizierbarer Form in den Handel.
1949: Zur Behandlung von Herzerkrankungen kommt das Präparat Digitoxin Merck auf den Markt, das ab 1953 unter dem Markennamen Digimerck® verkauft wird.
1927: Das Vitamin-D-Präparat Vigantol® wird zur Behandlung der Rachitis bei Kindern eingeführt.
1915: Merck bringt gemeinsam mit den Arzneimittelherstellern Boehringer Mannheim und Knoll unter der Schutzmarke „MBK“ ein Sortiment häufig verordneter Tabletten und Ampullen auf den Markt. Das Gemeinschaftsunternehmen besteht bis 1971.

Kreativ: Chemiker mit Versuchsaufbau
1904: Erstmals erscheint bei Merck eine „Preisliste für Patent- und Spezialpräparate“ - Apotheken sind nicht länger die Haupt-Produktionsstätten für gebrauchsfertige Arzneimittel. Die Produktpalette umfasst Fertigarzneimittel und Arzneimittelgrundstoffe.
1903: Merck entwickelt das Schlafmittel Veronal®.
1894: Merck entwickelt mit Thyreoidinum siccatum das erste Schilddrüsenpräparat der Welt. Merck kann den Vorsprung in diesem Krankheitsgebiet halten und ist bis heute außerhalb der USA das führende Unternehmen in der Schilddrüsentherapie.
1888: Merck formuliert einen verbindlichen Reinheitsstandard für Reagenzien und schafft damit die Grundlage für eine vergleichende chemische Analyse.

Forschung anno dazumal
1851: Heinrich Emanuel Merck gibt eine umfassende Garantie für die Reinheit seiner Präparate.
1827: Heinrich Emanuel Merck stellt mit dem „Pharmaceutisch-chemischen Novitäten-Cabinet“ die damals bekannten Alkaloide - medizinisch hochwirksame Pflanzeninhaltsstoffe - vor und bietet sie Apothekern, Chemikern und Ärzten als Arzneimittelgrundstoffe an. Aus dieser über den Bedarf der eigenen Apotheke hinausgehenden Produktion „im Großen“ entwickelte sich eine pharmazeutisch-chemische Fabrik.
1668: Friedrich Jacob Merck erwirbt die Engel-Apotheke in Darmstadt, die zur Keimzelle des Unternehmens Merck wird.

Keimzelle: Engelapotheke