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Unfruchtbarkeit

Unfruchtbarkeit
Kann ein Paar innerhalb eines Jahres mit regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr kein Kind zeugen, spricht man von Unfruchtbarkeit. Etwa 2 Millionen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch leben in Deutschland. In den meisten Fällen liegt keine vollständige Unfruchtbarkeit vor, sondern lediglich eine Fruchtbarkeitsstörung, die medizinisch behandelt werden kann. Ca. zwei von drei Paaren, die wegen ungewollter Kinderlosigkeit einen Arzt aufgesucht haben, kann zu einem eigenen Kind verholfen werden.
Mit einer umfassenden Auswahl an Fruchtbarkeitshormonen ermöglicht es Merck Serono, dass sich viele Kinderwunschpaare den Traum vom eigenen Kind erfüllen können. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Ziel, das Bewusstsein für Unfruchtbarkeit zu stärken und die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu verbessern.
 

  • Die Entwicklung und Reifung von Eizellen bei der Frau sowie die Spermienproduktion beim Mann werden durch Hormone gesteuert, die in den Eierstöcken bzw. Hoden produziert werden
  • Drei Gonadotropine, Fruchtbarkeitshormone, sind für die Reproduktion ausschlaggebend: 
    • follikelstimulierendes Hormon (FSH)
    • luteinisierendes Hormon (LH)
    • Choriongonadotropin (CG)
  • Die Ausschüttung von FSH und LH wird von einem weiteren Hormon gesteuert: dem Gonadotropin-freisetzenden Hormon (GnRH)
  • CG wird in erster Linie von der Gebärmutter (Plazenta) nach erfolgreicher Einnistung des Embryos produziert und ist für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft wichtig
  • Der Verlauf des Monatszyklus’ und damit die Voraussetzung für eine Befruchtung und erfolgreiche Schwangerschaft werden durch Gonadotropine (Fruchtbarkeitshormone) reguliert.
  • In der ersten Zyklushälfte werden das Wachstum und die Entwicklung des Eibläschens (Follikel) im Eierstock durch FSH angeregt. Im Eibläschen reift die Eizelle heran.
  • Nachdem die Eizelle fertig herangereift ist, wird durch LH der Eisprung ausgelöst. Das Eibläschen platzt und die befruchtungsfähige Eizelle wandert in den Eileiter.
  • Auf dem Weg vom Eileiter zur Gebärmutter wird die Eizelle durch die Samenzelle befruchtet. Mit der Befruchtung entsteht ein Embryo.
  • Die befruchtete Eizelle wandert in die Gebärmutter, nistet sich dort ein und beginnt sich zu teilen. In der Gebärmutter sorgt Progesteron (Gelbkörperhormon) dafür, dass die Schwangerschaft aufrechterhalten wird.
  • Die Ursachen für Fruchtbarkeitsstörungen sind bei Männern und Frauen etwa gleich verteilt (je ca. 30 bis 40%).
  • Bei Frauen liegt als Ursache am häufigsten eine Störung der Eizellreifung, Schädigungen am Eileiter oder eine Endometriose vor. Weitere Gründe können eine Veränderung der Gebärmutter oder eine Fehlbildung der Fortpflanzungsorgane sein.
  • Beim Mann ist eine Fruchtbarkeitsstörung am häufigsten durch eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Spermien bedingt. Ursache dafür können u. a. eine Infektion, Krampfadern im Hoden, Hodenhochstand, Hormonstörungen, Diabetes, Tumorerkrankungen oder eine Schädigung der Erbanlage sein.
  • Das Alter spielt eine große Rolle hinsichtlich der Unfruchtbarkeit. Altersbedingt nimmt die Fruchtbarkeit bei der Frau ab dem 30., beim Mann ab dem 40. Lebensjahr kontinuierlich ab.
  • In vielen Fällen ist es nicht möglich, eine Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit festzustellen.
 
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