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Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland. In vielen Fällen wissen die Betroffenen jedoch gar nichts von ihrer Erkrankung, denn die Symptome können sehr unterschiedlich sein und sind anfangs eher unauffällig. Wird eine Schilddrüsenerkrankung jedoch nicht erkannt und behandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, denn die Schilddrüse produziert wichtige Hormone, die wesentliche Stoffwechselprozesse im Körper steuern. Es lassen sich drei Arten von Schilddrüsenerkrankungen unterscheiden: Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion und Struma (Kropf).
Merck Serono verfügt über langjährige Erfahrung und Expertise in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen und bietet eine breite Palette wirksamer Therapielösungen zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), des Jodmangels und der Struma.

  • Die Hirnanhangdrüse steuert die Schilddrüse (Thyreoidea) mit einem speziellen Hormon, dem Thyreotropin (TSH – Thyreoidea-stimulierendes Hormon).
  • Die Schilddrüse bildet zwei Hormone, Tetrajodthyronin (kurz „T4“) und Trijodthyronin (kurz „T3“) und gibt sie ins Blut ab.
  • Die Schilddrüsenhormone regulieren den Sauerstoffverbrauch, den Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und damit den Energiehaushalt des Körpers.
  • Schilddrüsenhormone beeinflussen auch den Wärmehaushalt und die Körpertemperatur, Herz und Kreislauf, Magen- und Darmtrakt, Muskeln und das Nervensystem.
  • Die gesamte körperliche und geistige Entwicklung hängt von der Schilddrüse ab und sie wirkt sich auch auf die seelische Verfassung aus.
  • Der Körper benötigt Jod, um Schilddrüsenhormone zu produzieren. Es wird hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen.
  • Bei einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), der häufigsten Schilddrüsenerkrankung, werden zu wenig Schilddrüsenhormone produziert und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Die Symptome sind vielfältig und unauffällig und werden häufig nicht als Schilddrüsenerkrankung erkannt: ein langsamer Herzschlag, aufgedunsene Haut, brüchiges Haar, Gewichtszunahme, Verstopfung und Müdigkeit.
  • Bei einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) werden zu viele Schilddrüsenhormone produziert, der Grundumsatz und die Wärmeproduktion des Körpers steigen an. Zu den Beschwerden gehören eine warme, feuchte Haut, Haarausfall, Gewichtsabnahme, Nervosität, Schlafstörungen, Unruhe, häufiger Stuhlgang, Herzklopfen, Augenbeschwerden und Zyklusstörungen.
  • Eine Struma (Kropf) ist eine vergrößerte und teilweise knotig umgebaute Schilddrüse. Die häufigste Ursache ist eine mangelnde Jodzufuhr. Auch eine Schilddrüsenentzündung oder die Einnahme bestimmter Medikamente können der Grund sein. Eine Struma zeigt sich als Verdickung am Hals. Wenn sie nach innen wächst, können Schluckbeschwerden oder ein Druckgefühl die Folge sein.
 
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